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Bewegung, Sprache, Sound und Research.

Was wir alles so machen.

Die Melodie des Windes

Ein luftiges Musiktheater zum Mitmachen 3+

(c) Theresa Pichler

Uraufführung Mai 2020

Musiktheater
 40 Min.

15.5.2020 | 17:00 Premiere

16.6.2020 | 16:30

17.5.2020 | 16:30

18.5.2020 | 09:00 10:30

19.5.2020 | 09:00 10:30

20.5.2020 | 16:30

21.5.2020 | 16:30

22.5.2020 | 16:30

23.5.2020 | 16:30

Die Luft bewegt sich, auch wenn wir es nicht sehen. Manchmal können wir sie als Wind spüren, sie selbst in Bewegung bringen oder sogar hörbar machen – wenn wir jemanden an- oder in eine Flöte oder Flasche blasen. Probiere es aus, mach mit und hör gut hin!


Zu Beginn ist alles ruhig. Gemeinsam mit den Darsteller_innen aus Simbabwe (IYASA) richten wir uns häuslich ein. Plötzlich hören wir von dem Gerücht, dass Wind aufkommen wird. Aber was wird der Wind mit sich bringen: einen Hut? Eine Melodie? Oder wird er unser Haus zerstören? Die erste leichte Brise klingt anders als die darauffolgende Böe und vielleicht wird daraus noch ein mächtiger Sturm.


Begleitet von viel Musik und Tanz lassen wir uns vom Wind durchwirbeln, unsere Haare zerzausen und schauen, ob es uns gelingt, den Wind einzufangen oder gar zu nutzen. Wir lauschen der Melodie des Windes, machen gemeinsam Musik, bauen Wind-Spiele und tanzen mit.


Ein luftiges und poetisches Musiktheater, das sich auch damit beschäftigt, ein wenig mehr im Einklang miteinander und der Natur zu leben.

Open Hair Concert

Ein Tribut an die Schönheit 13+

(c) Ansicht

Uraufführung November 2019

Immersive Performance
 75 Min.

5.11.2019 | 19:30 Premiere

6.11.2019 | 10:30

7.11.2019 | 10:30 19:30

8.11.2019 | 10:30

9.11.2019 | 19:30

15.1.2020 | 10:30 19:30

16.1.2020 | 10:30

17.1.2020 | 10:30 19:30

Wir wollen zu unserer Einzigartigkeit stehen und gleichzeitig so vielen Follower wie möglich gefallen, ohne zu wissen, warum eigentlich. Aussteigen ist kaum möglich, die virtuelle Auffassung der Schönheit umgibt und beeinflusst uns wohin wir gehen. Also machen wir einfach mit.


Bei all den perfekten Körpern und den geschminkten Gesichtern mit makelloser Haut in Nahaufnahme fragen wir uns, was echt ist und warum so viele Menschen dieser Tage nach Perfektion streben, ja, ihr Leben allein diesem Zwecke widmen: YouTube Channels mit Millionen Zuseher_innen, weltberühmte Blogger_innen die den neuen Trend im Lifestyle angeben, oder Internetphänomene, wie „Gangnam Style“, viralen Musikparodien die sich wie ein Lauffeuer verbreiten: die Welt des Internets ist nicht mehr fassbar.


Wir klinken uns ein und greifen einige dieser Kuriositäten auf, wollen uns dem Experiment unterziehen, dem Wahn nach Schönheit zu verfallen – um ihm schlussendlich doch wieder zu entkommen. Alles ist an und für sich perfekt und vollkommen. Alles ist schön, und wenn nicht, so ist bei näherer Betrachtung dann doch alles hässlich.

Mozart ist gestorben

Gefühlvolle musikalische Gedanken zur Vergänglichkeit 6+

(c) Pablo Leiva
(c) Pablo Leiva
(c) Pablo Leiva

Ansicht & Iyasa (Simbabwe)

Schauspiel mit Musik 55 Min.

Uraufführung April 2019

„Humorvolles, tiefsinniges (kinder-) philosophisches Musik-Theaterstück um Vergängliches und Bleibendes.“ (Kurier)


»Mein Goldfisch schwamm heute Morgen an der Wasseroberfläche. Mit dem Bauch nach oben. Ich hab versucht, ihn wieder nach unten zu drücken, aber er taucht immer wieder auf ... Mama sagt, ich soll ihn begraben. Er ist tot. Wird nicht mehr schwimmen. Meine Oma haben sie in einer Holzkiste vergraben. Aber was soll mein Goldfisch dort unter der Erde? Dort kann er doch nicht schwimmen.«


Tilda besucht ihren Opa, der in seine Musik und in Gedanken an Tildas Oma versunken ist. Sie unterhalten sich auf humorvolle Weise über das Leben, die Vergänglichkeit und darüber, dass Omas Brathendl einfach das beste war. In Kooperation mit IYASA (Simbabwe) wird die intensiv durchlebte Gefühlswelt über stimmliche Improvisationen und vokale Klangexperimente gemeinsam mit einem Cellisten auf die Bühne gebracht. Immer wieder tauchen auch Melodien wie Erinnerungen an einen Menschen oder an eine gemeinsam erlebte Zeit auf, an die wir gern zurückdenken. Es ist ein poetisches Gespräch über einen der natürlichsten Vorgänge des Lebens.

Radio Freedom

Ein Kooperationsprojekt zwischen Next Liberty & Ansicht & Iyasa (Simbabwe) 10+

Schauspiel mit Tanz, Musik und Visuals
 in deutscher und englischer Sprache 75 Min.

Uraufführung Oktober 2018

(c) Alex Krischner
(c) Lupi Spuma
(c) Lupi Spuma

„Radio Freedom ist genau das, was es vorgibt zu sein: Es zerbröselt Vorurteile und schlägt Brücken in eine andere Lebensrealität. Viel Applaus für eine qualitativ hochwertige Ansage gegen die moralische Blindheit.“ (Kleine Zeitung)


„Ein erfrischend anderes Stück, das seine Stimme für Gerechtigkeit durch Musik erhebt und neue Perspektiven eröffnet.“ (Kronen Zeitung)


»It is in your hands to create a better world for all who live in it.« Nelson Mandela


»Music makes our people very strong when they are together, it enables people to keep on struggling under terrible conditions.« Radio Freedom


Radio Freedom setzt die Kraft der Stimme, der Musik und der Bewegung ein und wirft Fragen und Lösungen zu Freiheit, Gemeinschaft und Zusammenleben auf.

Was würden Kinder heute an der Gesellschaft, an ihrem Umfeld verändern wollen? Und wie können Klischees und Stereotype über Bord geworfen werden, um sich wirklich spannenden Themen zu nähern? Zum Beispiel diesem: Wie war es damals zur Zeit der Apartheid in Afrika, wie haben es die Menschen geschafft sich durchzusetzen, sich für ihre Rechte einzusetzen und ihre Stimme zu erheben?


In Zusammenarbeit mit 8 Darsteller_innen (IYASA) aus Simbabwe werden soziale und politische Konflikte der Geschichte Afrikas musikalisch und tänzerisch dargestellt um auch auf unser Zusammenleben im Hier und Jetzt und in Europa aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.


Radio Freedom war ein clandestiner Radiosender im südlichen Afrika zur Zeit der Anti-Apartheidsbewegung. Durch den Radiosender wurden Inhalte transportiert und Massen bewegt, um ein diskriminierendes und unterdrückendes System zu Fall zu bringen. Musik ist – insbesondere in afrikanischen Kulturen – auch ein Mittel des politischen Ausdrucks, ein Mittel des Widerstandes. Trotz der auferlegten Verbote und strengen Zensur der Regierung, war Musik ein ideales Mittel Widerstand gegen Apartheid zu leisten.


Auf der Bühne erklingen Lieder der Anti-Apartheidsbewegung und des Widerstands. Der ganze Körper setzt sich nicht nur für die Idee, sondern auch in der Musik ein. Mit Mikrofonen – am Körper befestigt – wird der Rhythmus im Raum verstärkt und stellt so auf mitreißende Art und Weise dar, wie schön es sein kann, sich gemeinsam für Frieden, Respekt und Menschlichkeit einzusetzen.

Um zwei beginnt die Revolution

Eine Zirkusvorstellung der besonderen Art 9+

(c) Anne-Sophie Raemy
(c) Anne-Sophie Raemy
(c) Anne-Sophie Raemy

Bewegungstheater zwischen »Neuem Zirkus« und Performance 70 Min.

Uraufführung Mai 2017

„Das aufregende Spektakel, das dem Publikum in "Umzwei beginnt die Revolution" dargeboten wird, stelltwichtige Fragen und erschafft mit viel Humor undRadau eine gesunde Distanz, um Revolutionen undihre Folgen zu reflektieren.“ (Kulturwoche)


Tretet näher! Tretet näher und Manege frei für die Revolution der etwas anderen Art. Hier werden nicht nur Reden geschwungen, sondern auch akrobatische Tricks und magische Tanzeinheiten präsentiert!


Das Ensemble bestehend aus Jugendlichen und Erwachsenen, setzt sich mit Humor und Absurdität für große und kleine Wünsche der Veränderung ein und kämpft wortwörtlich darum, wer die bessere Idee hat. Neben lauten Jubelrufen, leidenschaftlicher Begeisterung und Salti mortali ist aber auch Zeit für leise Fragen, denn in einem sind sich alle einig: Wir brauchen eine Revolution der Gedanken und des Handelns.


Wofür würdest du dich einsetzen? Und was passiert eigentlich um zehn nach zwei?

Gretel

Und wenn sie nicht gestorben ist, was macht sie dann heute? 8+

(c) Christina Rauchbauer
(c) Pablo Leiva
(c) Pablo Leiva

Schauspiel mit Tanz 50 Min.

Uraufführung November 2017

Wunderbar der Wechsel zwischen Schauspiel als ausgewachsene, gestandene Gretel und den Tanzszenen, wenn sie in ihre Kindheit eintaucht – in dem mit den wenigen Vorhängen und einer riesigen Decke angedeuteten Wald.“ (Kurier)


„Gretels Weg zum Neuanfang macht [...] sehr viel Spaß ob der interaktiven Situationen und ob der gedanklich ausformulierten Satzkreationen.“ (Kulturwoche)


Die Ereignisse des Märchens von „Hänsel und Gretel“ liegen lange zurück. Gretel ist erwachsen und Bäckerin geworden. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los, Gretel muss noch einmal zurück in den Wald.


Zu Beginn geht das Publikum selbst durch die Bühneninstallation mit Sound-, Licht- und Geruchseffekten, bis alle im Jetzt ankommen und uns Gretel IHRE Version der Geschichte erzählt: Sollte das Märchen nicht besser „Supergretel“ heißen? Schließlich hat SIE die böse Hexe besiegt! Folgen wir Gretel auf ihrem Weg zum Lebkuchenhaus – diesmal allein, doch immer im Zwiegespräch mit ihrem Bruder – und den Spuren der Vergangenheit, um herauszufinden, ob Gretel vielleicht doch noch „glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“ sein kann.
Ein Theaterstück mit vielfältigen Mitteln, das die Zuschauer_innen – ob mit dem Weg über die Bühne oder direkten Fragen an das Publikum – aktiv einbezieht.

Die Bewegung

Ein Gruppenspiel über das Wir-Gefühl und Manipulation 14+

(c) Pablo Leiva

Interaktives Gruppenspiel 110 Min.

Uraufführung Oktober 2017

Auszeichnung des BM für Bildung und Frauen

„Es ist erstaunlich, wie schnell die vermeintlichen Versuchsteilnehmer die ihnen zugeteilten Rollen annehmen. Als die Theatermacher den Schülern offenbaren, dass die Studie nur eine Erfindung ist und die Gruppeneinteilung völlig willkürlich war, sind die Schüler erstmals geschockt – ‚Die haben uns verarscht!‘ – und dann begeistert.“ (Falter)


„Erstaunlich schnell – die ganze Versuchsanordnung dauert nur eine Stunde – greifen gruppentypische Mechanismen. Wie aus dem Lehrbuch führen die Theatermacher Wirkungsweisen von Ausgrenzung und Manipulation vor.“ (Wiener Zeitung)


„Beklemmend.“ (Wiener Zeitung)


Darf ich Dich was fragen? Fühlst Du Dich verstanden? Sehnst Du Dich auch nach einer besseren Welt? Wärst Du bereit, dafür zu kämpfen? Glaubst Du, dass eine Gruppe mehr erreichen kann als ein Mensch allein?


In diesem interaktiven Gruppenspiel ist niemand nur Zuschauer_in: Das Publikum nimmt aktiv teilt, beantwortet Fragen, macht sich Gedanken über die eigene Persönlichkeit und ergreift das Wort für die Gruppe. Ein spannendes Experiment, das uns hautnah vor Augen führt, wie schnell wir eine Rolle annehmen, Autoritäten glauben, uns von Minderheiten abgrenzen und uns einreden lassen, wer wir sind.


Das „Institut für Ansicht" kann Dir sagen welcher Typ Mensch Du bist: Entdecker_in, Zerstörer_in oder Bewahrer_in.


Alles erscheint sehr plausibel. Du passt genau in Deine Gruppe! Die anderen sind Dir ohnehin schon immer etwas seltsam vorgekommen... und gefährlich werden kann das auch, so wie die ticken! Aber welche Gruppe setzt sich durch? Es kommt zum Konflikt, zu erhitzten Diskussionen.


Bis es schließlich heißt: alles nur erfunden – die Gruppen, die Studie, wir sind Schauspieler_innen… ihr wurdet manipuliert! Das Erlebte wird im Anschluss an das Gruppenspiel ausführlich mit den Schüler_innen diskutiert und reflektiert. Weshalb habe ich mich wie verhalten? Wieso habe ich mitgemacht? Und warum war mein/e Freund_in plötzlich gegen mich?


Ein spannendes Experiment, das hautnah vor Augen führt, wie schnell wir Autoritäten glauben, wie leicht wir manipulierbar sind, uns von Minderheiten abgrenzen und uns einreden lassen, wer wir sind.

Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan

Eine abenteuerliche Reise geleitet vom Traum von einem besseren Leben 9+

(c) Pablo Leiva
(c) Flo Staffelmayr
(c) Pablo Leiva

Schauspiel 65 Min.

Uraufführung März 2017

STELLA*17 Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie Musik

„Julia Meinx lässt ihre Klang-Arrangements für „Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan“ von ANSICHT aus dem Bühnenbild entstehen. Die […] Musik bezwingt sowohl als eigenständiges Werk, als auch im Hinblick auf den Gesamtkontext der Inszenierung. Die Erzählung des Stückes verläuft über Assoziationen, die sich aus der Ton-Ebene ergeben und über den konkreten Inszenierungs-Rahmen hinaus in die wirkliche Wirklichkeit verweisen. Die Musik von Julia Meinx ist so spärlich subtil wie grandios genau. Die Anbindung an das Bühnenbild ermöglicht das Entstehen diverser disparater Orte nur aus den Tönen heraus.“ (Jury-Begründung)


„Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan des Theaterkollektivs Ansicht stellt Fragen und liefert Antworten. Flo Staffelmayr [...] erzählt nicht einfach von der Flucht aus einem Land – indem das Wort Emanzipation keine Bedeutung hat – sondern zeigt die Geschichte von einem Fußball spielenden Mädchens, das den Mut hat ihren Träumen zu folgen.“ (Kulturwoche)


„Vollends gelungen und ausgewogen inszeniert vermeidet es Plattitüden und kommt bisweilen humorvoll und poetisch daher. Was vor dem Hintergrund der Falltüren, die ein solches diskursives Schwergewicht offen lässt, eine Leistung ist. Herausragend ist der Text, nie langweilig seine einstündige Darbietung, relevant und spannend umgesetzt das Thema.“ (Junge Kritik)

Gedankenlos

Jugend-Fantasy-Drama aus der Schreibwerkstatt der HLMHLW-Krems 14+

(c) Ansicht

Schauspiel 65 Min.

Uraufführung Juni 2016

Ferdinand Dinstl Saal Krems

„Die Negativen Gedanken werden mich Stück für Stück zerstören, deshalb zählen die Positiven umso mehr.“


In Jamys Welt herrscht Krieg und mittendrin ist ihre Familie: Der Vater, der die Lösung des Problems mittels Wissenschaft erreichen möchte. Die Brüder, die Jamy nur beschützen wollen. Ein Fremder, der alles für den Frieden tun würde. Jamys Mutter, die den Krieg „in sich trägt“. Die Jugendliche Jamy wünscht sich nichts sehnlicher als ein normales Leben mit ihrer Familie führen zu können. Doch wie findet man ein Heilmittel gegen den Krieg?

Dr. Love

Die Arztserie über die Liebe

(c) Ansicht

Uraufführung Oktober 2015

Ragnarhof

„Flo Staffelmayer [...] verschwurbelt komische Sprachwelten ab und produziert Wortwitze, bis der Arzt kommt. [...] herzhaft doof und erfrischend anarchisch“ (Der Falter)


Dr. Love - Die Arztserie über die Liebe ist eine skalpell-scharfe Satire rund um Hormonschwankungen im Spitalsbetrieb. Mit einerseits sprachlicher Präzision und großer Wortkreativität wird zum Teil tief in die  Klischeekiste gegriffen, um diese wieder aufzulösen. Weiters steht die musikalische Komponente durch Beat-Box, uminterpretierten bekannten Liedern und den Soundmöglichkeiten einer Loop-Station, im Mittelpunkt der Live-Fernsehserie. Was auf den ersten Blick wie Trash aus der Do-It-Yourself-Kiste wirkt, stellt sich als hochpräzises und bitterböses Gesamtkunstwerk heraus.

Waschküche

Alleine in der Waschküche - viel Wäsche ist viele Abenteuer 2+

(c) Bartsch

Ein musikalisch-clowneskes Stück

Premiere April 2016

„Ein hübsches Kleinod“ (Wiener Zeitung)


Sieht dieser Pullover nicht aus wie ein Mensch? Und wohin gehören die Füße bei der Hose?


In der Waschküche gibt es viel zu tun: die Wäsche muss sortiert, gewaschen, gefaltet und gebügelt werden. Doch plötzlich fängt die aufgehängte Wäsche an zu tanzen, ein Socken mit Loch verwandelt sich in eine Schnecke, Kluppen klappern, Waschrumpeln rumpeln und das Wasser beginnt zu singen und zu klingen. Die Wäscheleinen? Die sind längst tief klingende Bassseiten und schwingen im Takt des nächsten Spiels ...


Den Kopf voller verrückter Ideen verliert sich die Darstellerin in eine Welt aus Wäschebergen, klingenden Wäscheständern und einer Waschmaschine und vernachlässigt ganz und gar ihre eigentliche Aufgabe – für Ordnung zu sorgen. Immer mit dabei ist eine Komponistin und Musikerin, die die Waschküche in eine Klangwelt voller aufregender Geräusche verwandelt. Mal folgt die Handlung dem Klang, mal gibt die Handlung den Ton an. Und wenn man den Dreh erstmal heraus hat, wird die Waschküche am Ende zu einem Orchester aus Bewegung, Spiel und Ton.

Zwischen Rosarot und Himmelblau

Tanztheater mit Texten von Kindern zu Genderidentität 6+

(c) Zoe Schreckenberg
(c) Zoe Schreckenberg
(c) Zoe Schreckenberg

Ein musikalisch-clowneskes Stück

Premiere April 2016

„Eine feine Arbeit, nach einem interessanten Konzept in staunenswerter wie auch unterhaltsamer Durchführung“ (Tanzschrift)


Wie wäre unsere Welt ohne Unterschiede und Gefühle? Ohne Buben und Mädchen? Ein schrankenloses Denkexperiment. Menschen öffnen Schubladen und finden: ein Rosa liebendes Mädchen und einen Fußball spielenden Buben darin. Doch wie würden Wesen aus einer anderen Dimension unser Leben wahrnehmen?


Drei neugierige Wesen, IFOS – Informationskollektoren, unternehmen eine Forschungsreise auf die Erde und lernen von Kinderstimmen was Menschen ausmacht. Dabei entlarven die geschlechtslosen IFOS Rollenklischees, lernen Gefühle kennen und merken, dass kein Mensch in eine einzige Schublade passt.


In einem einjährigen Research wurden Meinungen und Fragen von Kindern zum Thema Genderidentität in Schulen gesammelt. Per Toneinspielung werden diese auf die Bühne gebracht und eröffnen durch die Verschmelzung mit Tanz überirdische Perspektiven.

Kosmonautin Walentina

Die erste Frau im Weltall 6+

(c) Ani Antonova

Ein musikalisch-clowneskes Stück.

Premiere September/Oktober 2015

„Mama, wie viele Sterne gibt es?“


Ich heiße Walentina, und ich bin die allererste Frau im All. Die allererste, die um die Erde fliegt. Die allererste im Universum. Als Kind schon hatten es mir die Sterne angetan. Die Planeten und Kometen. Die Trompeten und Raketen. Ich wollte ein Himmelskörper sein. Ich wollte nach den Sternen greifen. Ich wollte kometenhaft aufsteigen. Ich wollte wissen, wie es sich anfühlt wie ein Meteorit durch den Kosmos zu sausen. Allabendlich bin ich am Fenster gesessen und habe sehnsüchtig in den dunklen Himmel geschaut.


Es ist die sehr poetische Geschichte der ersten Frau die ins All geflogen ist (UDSSR 1963). Die Geschichte eines Mädchens, dass sich einen Traum erfüllt indem sie beharrlich ihren Weg geht und sich in einer damals wie heute sehr männlich dominierten Domäne durchsetzt.

Schooligans

Animationsfilm über Genderidentität – Macht/Schule/Theater 14+

(c) Ansicht

Frühling 2015

2015 Auszeichnung vom BM für Bildung und Frauen

Nur Mut?!

Ein partizipatives Theaterprojekt zum Thema Zivilcourage mit Jugendlichen 10+

Theater Ansicht für Szene Bunte Wähne

Macht/Schule/Theater Frühling 2014

Wolkersdorf

Durch Macht/Schule/Theater wurde mit zwei unterschiedlichen Schultypen aus Wolkersdorf in Niederösterreich zusammengearbeitet. Mit einer gemeinsamen Vision und unterschiedlichen künstlerischen Zugängen hat ANSICHT die Jugendlichen ein dreiviertel Jahr begleitet und gemeinsam ein Theaterstück entwickelt, das ausschließlich aus Texten, Szenen, Bewegungsabläufen und Sounds von den Jugendlichen bestand. Als Bühne dienten das Stiegenhaus, die Aula und die Gänge der Schule, also das tägliche Umfeld der Schüler. Die Themen waren Außenseitertum, Klassengemeinschaft, Mobbing, Gewalt und Zivilcourage. Das Publikum sah ihnen vom oberen Stockwerk zu, was die Beobachterposition noch verstärkt hat.

Au weh!

Ein dramatisch-skurriles Kindermusical über die Zurückdrängung der Natur 10+

Musical mit Schüler_innen aus Wolkersdorf

Juni 2013 Wolkersdorf

Agro, ein leicht aggressiver Bauer will Pink seine Kuh über den Fluss bringen, da sie ihm nur Ärger bereitet. Ein paar wilde Kühe geben Rupp Baut und seinem Bautrupp ein Stück ihrer Weide für den Brückenbau. Doch Jürgen der Vogel von Walters Weide regt sich über den Baulärm auf. „We are The Bob-Cat Band“ eine Folk-Band setzt sich unterdessen für den Bau einer Volksmühle ein. Jürgen stimmt dem schlussendlich zu, weil er dort auch sein Vogelfutter mahlen lassen kann. Rotraud von Rothwald zu Urwald und ihr Page Aschenfuß werden im Auwald von Shoe Shine einer Schuhfetischistin angehalten, damit ihre Schuhe nicht Schlammig werden. Sie und die Fruchtfliegen, die immer wieder für Malariafliegen gehalten werden, setzen sich für die Trockenlegung der Au ein. Zuerst müssen Nöli und Oöli den Müll entsorgen. Scheich Ben Dreckson der Ölteppichhändler hat die Idee den Müll unter einem Ölteppich zu vergraben. Doch Toni Betoni hat eine bessere Idee: er möchte alles zubetonieren. Die Waldhörner eine vom Aussterben bedrohte Tierart, soll in der Au wieder angesiedelt werden. Aber es gibt keine Au mehr, nur noch eine Betonwüste. Sie fragen Dasletzte Einhorn und Goldblüte nach dem Weg in den Orchestergraben. Dancemaster Flash freut sich über die neu geschaffene Tanzfläche für sein Tanz-Battle. Toni Betoni, der Hauptsponsor gewinnt den Wettkampf. WUP, der Weltuntergangsprediger kündigt den Weltuntergang für 2012 an. Doch Mamarazzi und Calvin Kein machen ihn darauf Aufmerksam, dass es bereits 2013 ist. Hain Wasserburg möchte ein Kraftwerk in der Au errichten doch Violand und Mr. Green informieren die Au-Bewohner und es kommt zu einem Bürgerprotest.

Plötzlich spürte ich meine Hand am Rücken …

Oktober 2012

Ragnerhof

Ohne abzuschweifen, direkt zur Sache. Ein von Tränen verstopfter Abfluss der gefühlvoll zur Selbsterkenntnis führt. Die Kontroverse zwischen Ratio und Ästhetik in einer Welt voll menschlichen Bauschutts. Die ehrliche Angst vor geistigen Berührungen. Der Kreis des Lebens ertränkt in einer heißen Buchstabensuppe.

Stromkreise

Ein Musical von und mit Jugendlichen über nachhaltige Stromerzeugung 9+

Musical

Juni 2012 Dschungel Wien

Blue, der Blue Ray Disc-Player feiert Geburtstag. Zu seiner Feier lädt er Joule, die elektronische Waage, Toto, den Toaster, Sabirne, die Energiesparlampe, Jimmy, die E-Gitarre und alle seine anderen elektrischen Freunde ein. Sie lassen es derartig krachen, dass es zu einem Kurzschluss kommt! Was nun? Die Freunde beschließen den Weg des Stromes zurückzugehen und jeder kriecht kurzerhand in seine Lieblingssteckdose! Sie treffen auf Nabucco, einer Pipeline, Hiro einem leuchtenden Hasen, einem Wasserkraftwerk, Alec Trigger, einem britischen Elektriker und noch vielen mehr. Auf dem Weg durch die Kabel erleben die Freunde allerhand Abenteuer!

Team und Kooperation


Text Flo Staffelmayr

Musik Julia Meinx

Pietro Pizzi

Pietro, eine Pizza, ein Guru mit seiner Tiefkühltruhen-Gemeinschaft und eine unerlaubte Liebe. 12+

Uraufführung 2012

Horn

Gewinner von Jungwild 2012

Gewinner von STELLA*13 für herausragende Ausstattung

„Mit Sprachwitz und schrägem Humor erzählt der Autor Flo Staffelmayr die Lebensgeschichte einer Pizza, die ihren eigenen Weg sucht, in einem autoritären System landet und den Mut hat, für Freiheit zu kämpfen.“ (Die Stadtredaktion)


„Es steht geschrieben, dass die Welt mit den 7 Mozzarella-Kugeln des Zorns beworfen wird. Armageddon.“


Pietro ist eine Pizza und Pietro hat Sehnsucht nach einer besseren Welt. Einer Welt, in der alle pro Sciutto sind und nicht nur ein paar Aktivisten. Einer Welt, in der Oliven nicht gekapert werden. Einer Welt in der Claudia Cardinale auch Päpstin werden kann. Ja deshalb verlässt Pietro eines Tages die Speisekarte in der er gewohnt hat. Er verlässt die vielleicht beste Pizza der Stadt, seine Mama.
Schnell macht er eine neue Pikantschaft nach der anderen. Auf der Suche trifft Pietro auf Guguruzzo, der ihn in seine Tiefkühltruhe einlädt. Es entstehen frostige Freundschaften und eine entflammte Liebe mit Margarita. Nur Tomaten und Käse. Womit die Probleme auch schon beginnen. Pietro und Margarita versuchen die Tiefkühltruhe zu verlassen, doch Guguruzzos Tratoristen stürzen sich auf sie. Es beginnt ein unerbitterter Kampf.

Biene Maja auf Abwegen

September 2011

Ragnarhof

Die Klatschmohnwiese war einmal. Heute sind Maja und Willy zwei abgewrackte Stars, sind pleite und man sieht ihnen die Partyjahre an. Sie planen mit ihrem Agenten Flip einen erneuten Anlauf ihrer Karriere, doch dieser nimmt sie nach Strich und Faden aus. Zum Schluss der große Eklat, Willy outet sich als Biene!

Das Heteronormative Postulat? Die Thematik des Transgenders, einmal anders. Eine Biene die sich als Drohne ausgibt, aus der Motivation heraus, dann nicht arbeiten zu müssen. Ein Gedankenexperiment.

Die Konvention von Sprache? Was sind die Grenzen von Sprache? Wo ist der Bruchpunkt von Sprache, an dem sie nicht mehr verständlich ist?

Was ist aus unseren Ikonen der Jugend geworden? Durch das Mittel der allgemeinen Verklärung durch eine allseits beliebte Kinderfigur, lässt sich so manch Denkmuster hinterfragen. Ein Vehikel.


Autor Flo Staffelmayr

Eine Schlagernacht mit Toni Wolf

Ein Abend gewidmet der Absurdität des Schlagers und seinen Stars. Eine Produktion von Theater Ansicht.

Mai 2011

Werk

Ein Konzert wird zum politischen Kammerspiel des Seenhofner Bügermeisters, der seine Schäfchen mit dem Opium der volkstümlichen Musik bei Laune hält. Die Provinz hält Einzug in Ottakring und der Schlagersänger Toni Wolf wird zum Spielball zwischen Gemeindepolitik und den verstörenden Fantasien seines größten Fans, Rosemarie.


In wenigen Dialogen und kurzen Szenen verwebt mit humorvollen Schlagern, entwickelt sich die Seenhofer Idylle zu einem menschlichen wie musikalischen Abgrund. So eingängig, dass wir uns vor uns selber wundern, wenn wir dann ins Schunkeln einsetzen. Und es wird passieren.
Angesiedelt zwischen volkstümlicher Götzenanbetung und radikalem Textgebrauch, ist die Schlagernacht mit Toni Wolf der Teaser zur Vollversion (Frühling 2012). Der Text von Flo Staffelmayr, mit den Kompositionen von Florian Wagner, wird gemeinsam von der Regisseurin Svetlana Schwin und Flo Staffelmayr auf die Bühne gebracht. Das ironiefreie Gebiet der volkstümlichen Musik wird endgültig rückerobert. Es wird geschunkelt bis die Morgenröte das Weisse in unseren Augen verdrängt.

Scheinbar Treibgut

Ein Schauspiel mit Bänkelgesang

September 2010

Schauspielhaus Wien

Ein junges Paar verbringt ein gemeinsames Wochenende im alten Familienhaus an der Donau. Alte Wunden werden wieder aufgerissen, Erinnerungen, ein Unfall, Gefühle der Schuld. Eine Schuld, die man niemandem so leicht zuschieben kann und die allgegenwärtige Frage, wie wir mit der Vergangenheit umgehen, holt sie uns doch immer wieder ein.

Oskar und der Himmel auf Erden

Eine Kooperation mit der Bestattung Wien

Mai 2009

Bestattung Wien

„Ein herrlicher Tag um unter die Erde zu kommen...“


Eine Parzelle am Wiener Zentralfriedhof. Ein Schauspieler der vom Arbeitsamt zum Totengräber umgeschult wurde und eine Frau die sich diese Parzelle gemietet hat und als Schrebergarten nutzt. Oskar nimmt sich dieser Frau an, philosophiert mit ihr über den Tod und das Leben, über seine Erlebnisse als Totengräber, ihre Erlebnisse mit dem Ableben und Theater.


„Oskar und der Himmel auf Erden“ ist ein Theaterstück, das einem das Lachen im Halse stecken lässt, Tabus behandelt und mit einer komischen Sanftheit ein Thema, mit dem sich jeder Mensch einmal auseinandersetzen muss, aufgreift. Die Witwe Athanasia und Oskar erleben einen Nachmittag auf dem Friedhof. Und ihre Erlebnisse sind witzig, romantisch, mit schwarzem Humor bedacht und überaus menschlich.