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Wer wir sind

Gesellschaftspolitisches Theater

mit starker emanzipatorischer und interaktiver Herangehensweise

Der Theaterverein Ansicht macht gesellschaftspolitisches Theater mit starker emanzipatorischer und interaktiver Herangehensweise für und mit jungen Menschen. Die Stücke entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Zielgruppe selbst, was der Motivation entspringt, Theater als eine lebendige Kunstform zu betreiben und aus der Lebensrealität des Zielpublikums entstehen zu lassen.


Ansicht möchte zur Veränderung von bestehenden Denkstrukturen anregen, alternative Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, Fragen aufwerfen und einen Beitrag zu niederschwelliger anspruchsvoller Kunst leisten. In unseren Stücken laden wir junges Publikum dazu ein sich politischen, gesellschaftskritischen und tiefgreifenden Themen in neuen interaktiven Theaterformaten zu nähern – auch bereits im Entstehungsprozess der Projekte. Daraus entwickeln sich mutige risikobereite Tanz- und Theaterstücke, mit experimenteller Klangebene, die an Barrieren in Köpfen und Körpern des Publikums rütteln.


Darf oder kann Theater für junges Publikum unpolitisch sein? Wie können wir etwas verändern? Wie kann ich mich verändern? Und welche Grenzen und Möglichkeiten der Veränderung kann die Kunst bieten?



„Open Hair Concert“ (2019), „Mozart ist gestorben“ (2019), „Radio Freedom“ (2018), „Um Zwei beginnt die Revolution“ (2018), „Gretel“ (2017), „Die Bewegung“ (2017), „Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan“ (2017), „Gedankenlos“ (2016), „Dr. Love“ (2016), „Waschküche“ (2016), „Zwischen Rosarot und Himmelblau“ (2015), „Kosmonautin Walentina“ (2015), „Nur Mut?!“ (2014), „Au weh!“ (2013), „Stromkreise“ (2012), „Pietro Pizzi“ (2012), „lebens.linien“ (2011), „Eine Schlagernacht mit Toni Wolf“ (2011), „Scheinbar Treibgut“ (2010), „Oskar und der Himmel auf Erden“ (2009)

Autor & Regisseur

Flo Staffelmayr


Nachricht an Flo

Flo Staffelmayr – in Frankreich geboren und in Österreich lebend – ist Autor, Regisseur und Leiter von Schreibwerkstätten. Flo hat seine Heimat im Spiel mit der Sprache und im politischen Engagement gefunden. Sein fantasievoller, grenzenloser Zugang haben ihn zu einem fixen Bestandteil des Theaters für junges Publikum im deutschsprachigen Raum gemacht.


Auswahl seiner Arbeiten Landestheater Salzburg (Malala), Landestheater Vorarlberg (Kosmonautin Walentina), Westfälisches Landestheater (Malala), Dschungel Wien (Do you jodel?, Malala, Waschküche), Werftparktheater Kiel (Malala) Theater Phönix Linz (Mehl in der Schublade), Schauspielhaus Wien (Scheinbar Treibgut), Festspielhaus St. Pölten (Übern Berg), Junges Theater Heidelberg (Pietro Pizzi)

2016 Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für „Betty Bernstein“

2014 Nominiert für den deutschen Jugendtheaterpreis für „Pietro Pizzi“

2013 Gewinner von Stella*13 für die herausragende Ausstattung bei „Pietro Pizzi“

2013 Gewinner des Social Impact Awards mit den BUCH-PILOT_INNEN

2012 Gewinner von Track 5’ – Ö1 Hörspielwettbewerb für „Der China Wägen“

2012 Gewinner von Jungwild – Förderpreis für junges Theater für „Pietro Pizzi“

Musikerin & Klangkünstlerin

Julia Meinx


Nachricht an Julia

Julia Meinx ist Komponistin, Sounddesignerin und Tanzpädagogin. Sie absolvierte Rhythmik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Orgel am Konservatorium Wien. Durch ihre Arbeiten zieht sich ein individueller experimenteller und phantasievoller Umgang mit Klang, Instrumenten und der Interaktion zwischen Bewegung, Schauspiel und Raum. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Flo Staffelmayr begann mit dem Track5 Ö1-Hörspielpreis 2012. Daraufhin folgte die künstlerische Zusammenarbeit im Theaterverein ANSICHT.
Neben ihrem musikalischen Wirken gründete Julia 2012 die Konzertreihe Orgel und Tanz, in der zeitgenössische Orgelmusik in Kombination mit elektronischen Klängen und modernem Tanz dargestellt wird und die sowohl in Österreich als auch Deutschland und der Schweiz gezeigt wurde. Als Pädagogin arbeitet sie in verschiedenen Bildungseinrichtungen und in Sommerwochen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mit ihrem Soundkonzept in „Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan“ gewann sie den STELLA*17 für ihre herausragende Musik. 2019 wurde die musikalische Zusammenarbeit zwischen ihr und dem Vokalensemble IYASA aus Bulawayo/Zimbabwe für den STELLA*18 nominiert.

Organisation & Pressekontakt

Camilla Henrich


Nachricht an Camilla

Geboren und aufgewachsen in Wien, schloss sie 2017 das Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien mit einer Dissertation zu freiem Theater in Wien ab. Seitdem setzt sie auf praktische Art ihre Auseinandersetzung mit emanzipatorischen Theaterformen/Empowerment und der Frage, welches Potential darstellende Kunst birgt, fort. Nebenbei war sie als Projektmitarbeiterin unter anderem an der Universität Wien, der ASSITEJ Austria, dem Theatermuseum Wien und im WUK in den Bereichen Kommunikation und Organisation bzw. Forschung tätig.

Auszeichnungen.

2018 Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Frauen für „Das Publikum schreit – um zwei beginnt die Revolution“


2017 STELLA*17-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie Musik für „Die Geschichte eines Jungen aus Afghanistan“

2017 Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Frauen für „Die Bewegung“

2015 Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Frauen für „Zwischen Rosarot und Himmelblau“


2013 STELLA*13-Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie herausragende Ausstattung für „Pietro Pizzi“

2012 JUNGWILD Förderpreis für „Pietro Pizzi“